Im Atelier mit Karl Markovics

Karl Markovics

Am 12.06.2015 besuchten wir, die 6ABC und 7AB zusammen mit der 5A im Rahmen des Wahlpflichtfachs Film das Filmmuseum. Thema unserer Exkursion war der österreichische Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Karl Markovics. Wir machten uns pünktlich um 8:00 Uhr mit unseren Lehrern, Frau Prof. Obernosterer und Herr Prof. Grigoriadis, zusammen auf den Weg. Da wir überpünktlich vor Ort ankamen, warfen wir einen Blick auf das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, gegenüber der Albertina am Helmut-Zilk Platz. Neben einigen Skulpturen ist auch eine Leinwand mit einem ca. 8 Sekunden langen Videoclip zu sehen, der erst letztes Jahr bei Umbauarbeiten gefunden worden war. Er zeigt die Reaktionen der Österreicherinnen und Österreicher zur Zeit des 2. Weltkrieges die Juden beobachten, welche die Straßen putzen. Es ist zwar nur ein kurzer Clip, aber man bekommt als Zuseher einen guten Einblick in die damalige Zeit.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: wir ergatterten gute Plätze in der 2. Reihe des Filmmuseums, und dann ging es auch schon los: Herr Markovics, mit welchem wir uns die letzten zwei Unterrichtsstunden intensiv beschäftigten, betrat die Bühne. Er erzählte uns Auszüge von seinem Leben, warum er sich für den Beruf als Schauspieler entschied, redete über die Arbeit mit seinen Kollegen, sowohl hinter als auch vor der Kamera und vieles mehr. Zwischendurch bekamen wir kurze Einblicke in seine bekanntesten Filme, wie z.B. „Drei Herren“, „Die Fälscher“ (der Film wurde 2008 sogar mit einem Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet) und „Atmen“, wo Karl Markovics sowohl Regie führte als auch das Drehbuch verfasste.
Danach durften wir ihm Fragen stellen, die er sehr ausführlich beantwortete. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, zum Abschluss baten wir ihn noch, ein Gruppenfoto mit uns zu machen. Danach machte ein kurzer Abstecher zum Eisgeschäft „Tuchlauben“ an diesem heißen Tag unseren Ausflug perfekt.

Ich denke, diese Exkursion war für jeden von uns eine große Bereicherung, denn wann hat man schon die Möglichkeit einer Bekanntheit wie Karl Markovics Fragen zu stellen bzw. diese live zu erleben? Abschließend möchte ich mich im Namen der Klasse bei Frau Prof. Obernosterer und Herr Prof. Grigoriadis für diese gelungene Exkursion bedanken.

Heidi Pichelmann (7B)