Über mehrere Wochen hinweg hatten die Schülerinnen und Schüler der 5C im Kunstunterricht die Gelegenheit in einem von OeaD geförderten und von der Filmemacherin Klára Trencsényi und ihrem Team initiierten Workshop die eigene Familiengeschichte kreativ zu erforschen. Ausgangspunkt war dabei vielfach ein mitgebrachtes Objekt oder Fragment aus der eigenen Familiengeschichte: unglückbringende Ohrringe, Kindheitsandenken aus Keramik und zahlreiche andere Gegenstände und Fotos dienten den Jugendlichen als Inspiration sich mit ihrer Familie, Herkunft oder besonderen Erinnerungen auseinanderzusetzen und damit eigene Erinnerungsräume zu schaffen. Interviews mit Personen aus dem Familienkreis ermöglichten einen generationsübergreifenden Aspekt.


Es entstanden kleine Animationen mit eigenen Fotos und Zeichnungen, aber auch mit dem vom Projektteam zur Verfügung gestellten Collagematerial. Ganz nebenbei lernte die 5C auch den professionellen Umgang mit Mikrofon und Kamera. Die Jugendlichen waren von Anfang an mit Begeisterung bei der Sache und haben mit außerordentlichem Engagement an ihren Projekten gearbeitet, sich gegenseitig unterstützt und das Filmteam sehr beeindruckt.


Klára und ihr Team werden die individuell entstanden Kurzfilme für ein abschließendes 5C-Filmfestival schneiden und vertonen. Wir freuen uns schon auf die Premiere und damit auf den würdigen Abschluss dieses gelungenen Projektes. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Klára Trencsényi, Mara Chavez, Nicholas Huber und Alexandra.



