Heuer ging es für die 6b von 8.-15. April auf Sprachreise nach Bray, einer kleinen Küstenstadt einige Kilometer südlich von Dublin.

Nach einer geradezu furchterregenden Wettervorhersage hatten wir uns auf Vieles gefasst gemacht, aber nach dem Sprichwort „Wenn Engerl reisen..“ hatten wir eine wunderschöne, wenn auch heuer recht frische Zeit in Irland und der Regen beschränkte sich meist auf jene Zeiten, zu denen wir Indoors waren oder auf die Nächte.

An den Schultagen besuchten die Schüler*innen am Vormittag die Sprachschule PACE, wo sie Lehrer Philipp mit der irischen Kultur und Sprache besser vertraut machte. Danach ging es auf Erkundungstour nach Dublin, wo wir einen langen geführten Stadtspaziergang machten.

Am 3. Tag besuchten wir Croke Park, das drittgrößte Sportstadium Europas, das den gälischen Sportarten gewidmet ist und ein riesiges Spielfeld hat. Und wir hatten heuer besonderes Glück, weil Schülermannschafften aus Ulster an diesem Tag auf dem für Iren „heiligen Rasen“ gegeneinander antraten. Das machte unser Führung noch spannender, weil wir live zusehen konnten. Danach konnten sich alle bei sportlichen Aktivitäten selbst messen.

Am Samstag verbrachten wir viel Zeit in der preisgekrönten Ausstellung EPIC, die nicht nur die Geschichte Irlands sondern auch die globale Relevanz des kleinen Landes interaktiv darstellt.

Der Sonntag war dann das Highlight für Natur- und Tierliebhaber: der Cliffwalk in Howth, bei dem wir heuer sogar Delfine beobachten konnten, und mit viel Geduld erlebten wir dann sogar noch eine der Kegelrobben im Fischerhafen bei ihren Schwimm- und Tauchmanövern. Zusätzlich waren natürlich auch der Strand und die Promenade von Bray eine Attraktion für uns alle.

Am Montag stand dann Kilmainham Goal auf dem Programm, wo wir auch über die dunklen Kapitel der irischen Geschichte zu hören bekamen. Am letzten Tag ging es zu Dublinia, der Ausstellung über das mittelalterliche Dublin, und danach gab es zum Abschluss der Woche noch eine Tanzstunde mit irischen Tänzen, bei der sich manch eine(r) noch als Tanztalent entpuppte.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, die Zeit verging viel zu schnell und es war eine besonders schöne und harmonische Reise, die Frau Prof. Krenauer und ich noch sehr lange in positiver Erinnerung haben werden.

– Prof. Brownlow